News / Fotos > News > 17.01.2018 - Zurück in die Erfolgsspur

 

Nach sieben Siegen aus den ersten sieben Spielen, setzte es zuletzt drei Niederlagen für die Bundesligatruppe des 1. BV Mülheim. Am Samstag und Sonntag gibt es für den BVM gleich zwei Gelegenheiten, den Negativlauf zu beenden. Auch Teammanager Steffen Hohenberg findet, dass eine Trendwende her muss: „Am Wochenende wollen wir wieder in die Form der ersten Spiele zurückfinden“. Und die Anzeichen dafür stehen nicht schlecht, dass dieses auch gelingt, denn mit den zurückgekehrten Johanna Goliszewski, Lara Käpplein, Robin Tabeling und Niluka Karunaratne wird man wieder in Bestbesetzung auflaufen.

 

Drei Jahre nach ihrem Abstieg aus der Beletage der deutschen Badmintonliga kehrte die Mannschaft aus dem hessischen Dortelweil im Sommer als Zweitligameister wieder auf das Bundesligaparkett zurück. Die Hessen sind einer der Lieblingsgegner des BVM, denn nicht nur das Hinspiel gewann die Mülheimer mit 5-2, auch die übrigen Bundesligavergleiche zwischen den beiden Mannschaften entschieden der BVM ausschließlich für sich. Der SV Fun-Ball Dortelweil zeichnet sich nicht durch absolute Spitzenspieler in seinen Reihen aus, als vielmehr durch möglichst viele Spieler aus dem Frankfurter Raum. Obwohl Dortelweil hauptsächlich auf deutsche Spieler setzt, was in der ersten Badminton-Bundesliga eher ungewöhnlich ist, können sie in der Liga durchaus mithalten und belegen nach dem 10. Spieltag mit Rang acht einen Nichtabstiegsplatz. „Dortelweil schlägt sich für einen Aufsteiger wirklich beachtlich“, zollt Steffen Hohenberg ihnen Respekt. Nichtsdestotrotz geht der BVM als Favorit in das Duell. Aber gerade die unerwartete Heimpleite gegen den TSV Freystadt zeigt, dass es keine vermeintlich leichten Gegner in der Badminton-Bundesliga gibt. Insofern heißt es, voll fokussiert in die Partien gehen, damit es kein unangenehmes Erwachen gibt.

 

Wegweisenden Charakter für den weiteren Saisonverlauf dürfte die Partie am Sonntag beim TSV Trittau haben. Ein wenig unerwartet erreichten die Norddeutschen in der letzten Saison das Final-Four-Turnier. Doch zu Beginn der aktuellen Spielzeit stockte der Trittauer Erfolgsmotor. Zuletzt fand man wieder in die Erfolgsspur zurück und kletterte nach vier Siegen aus den letzten fünf Partien bis auf den vierten Tabellenplatz. Im Hinspiel siegte der punktgleiche BVM noch mit 4-3, profierte aber davon, dass die ehemalige Nummer 10 der Einzelweltrangliste und nominelle Nummer 1 des TSV Trittau, Joachim Persson, nicht eingesetzt wurde. „In Trittau ist es immer schwierig. Nicht nur die Halle ist speziell auch die Mannschaft ist unangenehm zu bespielen“, äußert sich Hohenberg zum Gegner. Aber Bange machen gilt nicht. Wenn das Saisonziel, einen Platz unter den ersten vier, erreicht werden soll, muss man in Trittau fast zwangsläufig punkten. Dass es kein Selbstläufer wird, dürfte allen Beteiligten klar sein, denn insbesondere im Damenbereich sind die Trittauer eine Macht. „Im Dameneinzel und Damendoppel sind sie sehr stark. Das werden bestimmt super enge Spiele“, so der Mülheimer Teammanager. Und ein Blick in die Statistik zeigt, wie Recht er hat. Während in der laufenden Saison im Dameneinzel vier Niederlagen sieben Siege gegenüberstehen, weist Trittau im Damendoppel eine blütenreine Bilanz von 11:0 auf.

 

Und so erwartet den BVM ein hartes Stück Arbeit, um die Zielsetzung von Hohenberg für das nächste Wochenende zu erfüllen: „Vier Punkte aus beiden Spielen sind unser Ziel“.

Autor: Kai Kulschewski
Foto: Marc Pastoors


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Veröffentlicht
18:30:00 17.01.2018